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Online-Test Rechenschwäche

Symptome, die auf eine Rechenschwäche hinweisen.

 

Werden mehrere Punkte bejaht, sollte eine Untersuchung bzw. Testung durchgeführt werden.

 

1. Auffälligkeiten beim Erlernen der Mathematik
obwohl wir zu Hause üben
2. Auffälligkeiten beim Umgang mit Zahlen

häufiges Verdrehen von Ziffern bzw. schreiben in "Sprechrichtung" (Neununddreißig = 93)?
bei einfachen Kopfrechenaufgaben im Zahlenraum bis 100 führen lange Rechenwege dazu, dass die Aufgabenstellung vergessen wird ("Wie heißt noch mal die Aufgabe?")
beim Rechnen werden heimlich oder offen die Finger oder andere Gegenstände zum Zählen benutzt
schriftliche Lösungen werden benutzt, auch bei einfachen Kopfrechenvorgängen
"Plus" und "Minus" oder "Mal" und "Geteilt durch" werden häufig verwechselt
Minuend und Subtrahend werden ganz oder teilweise vertauscht, um "leichter" rechnen zu können (82-79=17, weil 80-70=10 und 9-2=7)?
es wird alles nach einem Schema gerechnet, das Kind weiß nicht mehr, was es tun soll, wenn sich die Art der Aufgabenstellung ändert
nach jedem Rechenschritt wird gefragt, ob dieser auch richtig ist
bei Kopfrechenvorgängen im Zahlenraum bis 100 mit Zehnerübergang (wie 74-58) werden schriftliche Lösungen bevorzugt
Einmaleins und Einsdurcheins werden mechanisch gelernt und sind ohne jedes logische Verständnis
Neigungen zur Umkehrung bei Einern und/oder Zehnern von Minuend und Subtrahend, wenn eine Stellenüberschreitung nötig wird (187-89=102).

3. Probleme beim Lösen von Sachaufgaben
bei Sachaufgaben gibt es besondere Schwierigkeiten, es gibt einen regelrechten Widerwillen gegen solche Aufgabenstellungen
Aufgabenstellungen werden nicht verstanden
Die angegebenen Zahlen werden „wahllos“ verrechnet

4. Schwierigkeiten beim Umgang mit Größen
Unsicherheit im Umgang mit Geld und besonders mit Wechselgeld, obwohl es bereits im 3. oder 4. Schuljahr ist
kein Verständnis dafür, dass z.B. fünf 20-Cent-Stücke dem Wert einer 1 -Euro-Münze entsprechen
Schwierigkeiten bei der Umrechnung von Größen, wie Gewicht, Längen, Zeitmaßen

5. Arbeits- und Hausaufgabenverhalten

das Erledigen der Mathematik-Hausaufgaben nimmt ungewöhnlich viel Zeit in Anspruch
einfache Aufgaben brauchen eine überlange Zeitphase und enormen Konzentrationsaufwand, vor allem bei zweistelligen Additionen bzw. Subtraktionen
große Anzahl nicht gelöster Aufgabenblöcke in Klassenarbeiten, obwohl der gleiche Aufgabentyp bereits in den ersten Aufgabenstellungen erfolgreich bearbeitet wurde
Versuche, die Hausaufgaben zu verweigern oder zu vergessen


6. Verhaltensauffälligkeiten
Schulangst oder Angst vor Arbeiten
Ein-/Schlaf-/Durchschlafstörungen
Ängstlichkeit, Kontaktscheue
Konzentrationsschwäche
Bauchweh, Übelkeit
Kopfschmerzen
störendes Verhalten
Aggressivität
Motorische Unruhe
Nervosität
Nägelkauen
Minderwertigkeitsgefühle oder Depressivität
Clownerie
Bettnässen
Daumenlutschen
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